Injektionstechnik

Voraussetzung für die Erstellung eines Instandsetzungskonzepts ist einerseits die Kenntnis über die Beschaffenheit der zu bearbeitenden Bauteile, z.B. in Hinblick auf Qualität, Dicke, Lage u. dergl., sowie andererseits die Kenntnis von möglichen Schadensursachen und vom geplanten Zweck der Maßnahmen.
Zu berücksichtigen sind stets auch objektspezifische Besonderheiten wie z.B. statische und dynamische Belastungen und daraus resultierende Bewegungen, Wasserandrang bei Bearbeitung, etc. Oftmals kann durch abdichtende Injektionen ein erheblicher Kostenvorteil gegenüber einer herkömmlichen Sanierung (z.B. Aufgraben und isolieren) erzielt werden.
Statische Verstärkungen, z.B. durch Mikrozementsuspensionsverpressung oder Epoxidharz-injektion sind gegenüber wesentlich umfangreicheren herkömmlichen Baumaßnahmen in vielen Bereichen ebenfalls eine wesentlich kostengünstigere Alternative.

Leistungen

  • Analyse und Ursachenerhebung
  • Injektionen an Rissen (abdichtend und kraftschlüssig)
  • Injektionen von Anschlußbereichen / Fugen (abdichtend)
  • Mikrozement-Verpressungen (verfestigend)
  • Verkieselungen gegen kapillaren Feuchtigkeitstransport
  • Nachträgliche Flächenabdichtungen

Anwendungen

  • Wassereintritte bei Keller, Garagen, Tunnels
  • Wasserein- und austritte bei Kraftwerken, Kanäle, Behälter, etc.
  • Verklebung von Bauteilen
  • Mauerwerksverfestigung